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Frauen gegen Gewalt

Falls ihr meinen Social-Media-Kanälen folgt, habt ihr sicher mitbekommen, dass ich derzeit in den Niederlanden wohne. Und ihr habt sicher auch mitbekommen, dass ich auch ernste Themen anspreche. Ein sehr ernstes Thema für mich derzeit und seit langem ist Gewalt gegen Frauen. Es ist ein langweiliges Thema, nicht wahr?

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”Wrap‘ my Hijab!“ – Internationaler Workshop an der Universität Freiburg

Wenn du jung und muslimisch bist, kennst du diesen Song-Titel, der letztes Jahr ein Internet-Hit war.

„Muslimische Jugendliche stehen ihr Leben lang und immer wieder vor besonderen Herausforderungen“, will Dr. Fatma Sagir wissen. Sie ist Habilitandin am Lehrstuhl für Populäre Kulturen am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie und erforscht den “Muslim Lifestyle“ und kennt Tupac aus ihrer eigenen Jugend. Sie meint, dass Musik, Hiphop und die schwarze Popkultur für junge Muslime, die in westlichen Ländern aufgewachsen sind, eine wichtige Rolle spielt. In der Forschung und in der medialen Darstellung sehe man aber oft nur die Geschichte des jungen Mannes, der auf den falschen Weg gekommen ist und sich durch die Musik wieder selbst findet und Respekt erarbeitet. Hört sich sehr nach Bushido an. Ja, wir kennen das und es ist zu einseitig, denn identifizieren kann ich mich damit zumindest nur semi!

Identität und Erwartungen | Photo by Nyana Stoica on Unsplash

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Die arabische Welt ist kein Milchreis

Der mehrfach preisgekrönte Moderator und Deutsche Welle Reporter Jaafar Abdul Karim hat heute sein erstes Buch „Fremde oder Freunde?“ herausgebracht. Ich durfte es im Vorfeld lesen und hatte anfangs die Sorge, dass er die arabische Welt stereotypisieren könnte, indem er versucht sie zu erklären. Doch das Buch bewirkt das Gegenteil: All die Gesichter und Geschichten aus dem Buch führen dazu, dass man gar keine Schubladen mehr findet. Letzten Sonntag habe ich mit ihm über sein Buch gesprochen.

Shababtalk-Moderator Jaafar Abdul Karim im Zaatari-Flüchtlingslager in Jordanien.

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Bullshit-Bingo: Kopftuch-Edition | Ein Spiel für mehr Verständnis

Neulich als ich aus dem Flieger ausgestiegen bin, hat mich ein Silver Surfer angesprochen: „Sie sind mir mit Ihrem Kopftuch schon beim Check-in aufgefallen!“ – „Oh Gott!“, dachte ich schon, „Was kommt jetzt?“

Glücklicherweise kam kein Bullshit, sondern ein Kompliment. Aber die Chancen standen fünfzig zu fünfzig. Also habe ich ein Spiel zusammengebastelt, damit die Sorge vor dem nächsten Bullshit auch mal in Freude umschwanken kann. Am Schluss gibt es nämlich Zitronen-Eis!

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Das #metwo der Anderen.

Ich habe selber auf Facebook nichts zu #metwo gepostet, weil ich sowieso ständig meine Stimme erhebe und Probleme anspreche und benenne. Diesmal wollte ich lieber einmal zuhören, was meine Freunde und andere Menschen erlebt haben, in deren Haut ich nicht stecke und deren Lebensrealitäten und Geheimnisse auch ich bisher nicht kannte.

#metwo – Eine Stimme.

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Wenn Ramadan-Träume wahr werden

Der Ramadan ist ein ganz besonderer Monat für mich. Man geht an seine Grenzen und nimmt die Dinge viel intensiver wahr als sonst. Ich kann mich an jeden einzelnen Ramadan in meinem Leben, seit ich mit 10 Jahren angefangen habe zu fasten, sehr genau erinnern. Und jeder Ramadan war bisher anders als der letzte. Das hängt nicht zuletzt auch damit zusammen, dass der Monat jedes Jahr ein Stückchen weiter nach vorne wandert: 11 Tage, um genau zu sein. Denn der Mondkalender, der sich nach den Mondzyklen richtet, ist 11 Tage kürzer als der gregorianische Kalender, der in weiten Teilen der Welt genutzt wird.[Weiterlesen]