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Wenn Ramadan-Träume wahr werden

Der Ramadan ist ein ganz besonderer Monat für mich. Man geht an seine Grenzen und nimmt die Dinge viel intensiver wahr als sonst. Ich kann mich an jeden einzelnen Ramadan in meinem Leben, seit ich mit 10 Jahren angefangen habe zu fasten, sehr genau erinnern. Und jeder Ramadan war bisher anders als der letzte. Das hängt nicht zuletzt auch damit zusammen, dass der Monat jedes Jahr ein Stückchen weiter nach vorne wandert: 11 Tage, um genau zu sein. Denn der Mondkalender, der sich nach den Mondzyklen richtet, ist 11 Tage kürzer als der gregorianische Kalender, der in weiten Teilen der Welt genutzt wird.[Weiterlesen]

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SWR Bürgertalk mit Florian Weber „mal ehrlich…was bedeutet Integration?“

„Du kannst nicht zwei Göttern dienen!“ ist wohl das Fazit, mit dem der SWR-Zuschauer am Mittwoch, den 9. Mai 2018 aus der Sendung „mal ehrlich..“ in die Welt hinaus geschickt wurde. Wer zwischen 22 und 23 Uhr eingeschaltet hat, konnte entweder euphorischen Positivismus sehen – oder wirklich bodenlosen Pessimismus. Das kontroverse Thema „Integration“ wurde von allen erdenklichen Seiten beleuchtet, aber zu einer konstruktiven Diskussion kam es nicht.

Was ich aus der Sendung mitgenommen habe und warum ich froh bin, dass ich da war, erfahrt ihr hier. Wer die Sendung verpasst hat, kann sie in der Mediathek nachschauen.

Am Neckar-Ufer vor der Alten Feuerwache in Mannheim: Tim, mit dem ich zur Schule ging und ich.

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Was hat der Tag der Deutschen Einheit mit Noahs Arche zu tun?

Morgen ist der Tag der Deutschen Einheit, also ein Tag der Einigkeit und der Demokratie. Gleichzeitig ist morgen der erste Tag des islamischen Jahres 1438 und jüdisches Neujahr.

Ein Zufall, der mich an etwas wichtiges erinnert: Es ist nicht überall auf der Welt selbstverständlich , dass Christen, Juden, Muslime, Atheisten und Menschen mit allen möglichen spirituellen Orientierungen friedlich und demokratisch miteinander in einem Land leben.[Weiterlesen]

„Ich bin ein Berliner“ ist ein berühmtes Zitat aus der Rede John F. Kennedys am 26. Juni 1963 vor dem Rathaus Schöneberg in West-Berlin.

Ich bin eine Landmaus aus dem Süden – schon immer gewesen. Aber bin ich auch eine Berlinerin?

Die Klassenfahrt nach Berlin habe ich damals verpasst.
Freunde, die mittlerweile in Berlin studieren, zu besuchen, kam mir nie in den Sinn.
Die Zahnräderkonferenz in Berlin habe ich verpasst.
Zur Republica konnte ich nicht nach Berlin.

Doch alle Wege führen scheinbar nach Berlin, denn jetzt war ich tatsächlich da! Die Umstände und Begebenheiten dahin gestellt: Ich bin ein wenig verliebt in dieses Monster.

20140516-141728.jpgEs ist mit Sicherheit eine Hassliebe, denn so etwas großes und lautes bin ich einfach nicht gewöhnt.

Doch Berlin ist eine echte Großstadt, die alles hat und alles nimmt: Kunst, Kultur, Geschichte, Moderne, Streit, Versöhnung, Fremdes, Neues und Altes, Natur, Religion, echte Ampelmännchen, Essen, Essen, leckeres Essen, vor allem sehr günstiges Essen, viel, viel Essen, Essen, das wirklich lecker ist..ich habe mich keine Sekunde fremd oder unwillkommen gefühlt (auch wenn IMMER verloren).

Tschüss du große, alte Dame mitten im Herzen..ähm..nicht Deutschlands, aber der Deutschen? Auf Wiedersehen!

Mervy Kay

PS: Danke, dass Du mir geholfen hast, dort nicht zu sterben, auch wenn Du mich eindeutig manchmal eigenhändig töten wolltest, lieber Reiseführer!