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#Weltfrauentag – Brauchen wir Feminismus noch?

Wir brauchen Feminismus. Das ist klar. Ich finde es wichtig, dass sich sowohl Frauen als auch Männer für Gleichberechtigung einsetzten. Es ist von Bedeutung, dass sich Frauen vernetzten und es ist entscheidend, dass sie ihre Rechte verteidigen – sei es, wenn es um ihre körperliche Selbstbestimmung geht, im Beruf oder auch bei der Bezahlung.

Quelle: Südkurier

Quelle: Südkurier

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Wir kommen! Ein Wundermittel gegen Angst und Hass.

An einem normalen Tag hätte ich einfach weggehört, wenn jemand mich als Bombenlegerin bezeichnen würde. Ich hätte das ignoriert. Verdrängt.

Gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln werde ich so oft von fremden Menschen angepöbelt, da kann man eben nicht jedes mal drauf eingehen. Kämpfen. Alleine kämpfen. Denn so sieht es meistens aus. Wenn man sich wehrt, provoziert man den Pöbler und alle anderen Menschen sitzen da und schauen aus dem Fenster raus oder noch schlimmer: Glotzen!

Der Ort des Geschehens. Der Ort des Geschehens.[Weiterlesen]

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#TagdesEhrenamts und die Institutionalisierung des Islams

Was ich mit dem Tag des Ehrenamts verbinde sind leider keine Rettungssanitäter und in Schulen vorlesende Omas. Ich verbinde diesen Tag mit dem Islam. Und das nicht im positiven Sinn.

Fast alle Moscheen, die ich kenne, fast alle muslimischen Vereine und Organisationen stehen allein durch Ehrenamt auf den Beinen und werden ausschließlich von ihren Mitgliedern und Spenden finanziert: Muslimische Seelsorger in Gefängnissen, die Räumlichkeiten von Moscheen – vom Imam bis zum Klopapier – und sogar so große und erfolgreiche Organisationen, wie der Dachverband muslimischer Hochschulgruppen, RAMSA.[Weiterlesen]

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Oxymoron

Während die halbe westliche Welt über die Verschleierung der muslimischen Frau diskutiert, saß ich gestern in einem überfüllten Zug mit kaputter Klimaanlage.

Und wie das Schicksal so will, war ich als muslimische Frau zwischen Managern und Geschäftsmännern in verschwitzten Anzügen, Bundeswehrsoldaten in Springerstiefeln und langen, dicken Uniformen und einer großen jüdisch-orthodoxen Familie mit langen, dicken, schwarzen Anzügen und Kippa plus Zylinder bei den Männern, sowie weite Überwürfe, Hüte und Kopftücher bei den jüdischen Frauen, diejenige, die mit einer weiten Leinenhose und einer leichten Tunika und einem einfachen Tuch, am wenigsten an der Hitze gelitten hat.[Weiterlesen]

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Bitchism sucks – Meine erste Begegnung mit Lady Bitch Ray

Im Laufe des Tages habe ich mehrere Nachrichten mit dem Link zu einem Facebook-Post der Rapperin „Lady Bitch Ray“ bekommen, den sie an Kübra Gümüsay richtet und worin sie mich erwähnt.

Bis zum heutigen Tag habe ich noch nie etwas von dieser Frau gehört, geschweige denn mich mit ihr beschäftigt und möchte das eigentlich auch in Zukunft nicht tun. Ich sehe es aber als notwendig hier eine Gegendarstellung zu verfassen, da ich mich von ihr instrumentalisiert fühle und ihre Falschaussage richtig stellen möchte.

Teil des Facebook-Posts von Lady Bitch Ray

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mervtyrerin

„Warum lassen Muslime solche Leute überhaupt in ihrem Namen sprechen?“

Mit solchen Leuten sind anscheinend Muslime gemeint, die versuchen Hass und Gewalt mit dem Islam zu rechtfertigen.

Stimmt! Warum entsage ich solchen Leuten eigentlich nicht die Redefreiheit? Schließlich sind Pluralismus, die freie Äußerung der eigenen Ansichten und Religionsfreiheit doch mit Sicherheit keine islamischen Bräuche.[Weiterlesen]