Wintersonnwende

21.Dezember

„Im Dunkeln scheint sich Manches in Unklarheit und Vagheit zu verlieren – zwischen Dasein und Nichtdasein.
Dass das Sichtbare in Unbestimmtheit versinkt – Vorhandensein und Nichtvorhandensein.
Momente des Übergangs, grenzenlose Leere und mehr Einblick.
Ein Ausblick. Gefallen und Anregen.
Ein Bild der dunklen Tage am Ende des Jahres, einer Zeit, in der wir Lichter mögen.“

Es grüßt Hans Peter Schlotter oder auch Hansy Potter, ein Freud und Künstler, zur diesjährigen Sonnwende, die jetzt, zunächst kaum merklich, uns wieder neue zunehmende Helligkeit bringt.
Ein Grund zur Freude, wie jedes Jahr um diese Zeit.

Ich wünsche euch harmonische freie Tage!

Mervy Kay

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Hol das Stöckchen!

Ich wurde von hijabiblog in einem blogstock-Kettenbrief  verlinkt und beantworte mal ganz zahm die Fragen:

1. Warum bloggst du?

Die Leute sollen erkennen, wie normal anders ein Kopftuchmädel sein kann!

2. Warum würdest du damit aufhören? Hast du schon einmal übers Aufhören nachgedacht?

Eigene Gedanken mit der Öffentlichkeit zu teilen macht verletzlich und ist gefährlich, aber so lange es Menschen gibt, die das lesen, ist es auch wichtig, dass ich schreibe. Aufgeben gibt’s nich!

3. Was hat sich in Deinem Leben durch die Bloggerei verändert?

Ich habe mehr über Menschen gelernt und damit auch mehr über mich selbst! Außerdem kann ich die Leute jetzt immer auf meinen Blog hinweisen, wenn sie etwas genau wissen wollen! Yuhuu!

4. Was war das Tollste, das dir mit Deinem Blog widerfahren ist?

All die Komplimente von den Menschen, meistens fremden Menschen, die ich überhaupt nicht kenne und die trotzdem sagen, dass ich  etwas in ihrem Leben bewegt habe, dass ich sie berührt habe. Das ist ein wunderschönes Kompliment!

5. Welches Erlebnis im Zusammenhang mit Deinem Blog möchtest Du nie wiederholen?


Privat und Blog trennen ist schwierig, aber das muss ich dringend üben!

6. Was ist das Geilste an diesem Internet?

Es ist wie eine riesige amerikanische High School – es gibt alles!

7. Was nervt dich am meisten an diesem Internet?


Wenn Muslime falsche Informationen über den Islam verbreiten, ohne sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein oder sich vorher zu informieren. Muslime werden von Außenstehenden immer als Islamexperten gesehen und der Mist, der hier manchmal verbreitet wird hat Stich und Faden verloren.

8. Mal angenommen, du wärst König/in der Welt. Welche Gesetze führst du zuerst ein und welche existierenden schaffst du ab?


Ich würde alle Grenzen einreißen. Ob geographisch oder mental. Kreativ oder Wissenschaftlich. Ich möchte die Königin einer Welt sein, die keine Grenzen kennt, für nichts und für niemanden. Eine Welt in der die Möglichkeiten zahlenlos sind und die Hoffnung und der Glaube groß!

9. Welchem Blog wird aus deiner Sicht zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt?


Meinem!

10. Hund oder Katze? Warum?

Momentan keines von beidem, weil ich keine Zeit und keinen Platz habe, aber meine Zukunft soll so aussehen: Ich habe einen Kater und einen Mann, der eine Hündin hat und mich!

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„Everything will be alright"

Die Killers sind toll, aber was ist das für ein heuchlerisches aufbauen wollen à la „Ich weiß, dass dein Leben grad abstürzt und du bekommst nichts auf die Reihe.. Aber: everything will be alright“?

All die Menschen, die mich lieben, ich brauche sie. Nur ich muss auch gebraucht werden. Ich will mich wie ein Felsen in der Brandung fühlen und nicht wie ein rollender Kieselstein!

In all den Filmen und Songs, die ich kenne, verraten sie einem nie, wie man sein eigenes Feuer findet oder besser gesagt, wie man sich selbst anzündet. Ich meine nicht nur die Teenie-Filme und Klischee-Songs, wo jeder einen Märchenprinzen bekommt, der einen Regenbogen herunter rutscht und einen auf seinem hohen Ross in ein Lebkuchen-Zuckerwatte-Schloss bringt, wo die Welt heil ist. Überall gibt es immer Helfer, jemand ohne den es nicht funktionieren würde, von dem alles abhängt.

Habt ihr mal was von Twitter gehört? Ganz bekannte Menschen benutzen das, um ganz normalen Menschen näher zu sein. Vereine, Gruppen, Organisationen, Politiker, Künstler, aber zum allergrößten Teil eben auch ganz normale Menschen oder eigentlich ein bisschen verrückte ganz normale Menschen. Ganz liebenswerte, ein bisschen verrückte, ganz normale Menschen. All diese besonderen Menschen, die wirklich interessante Dinge zu sagen haben. Wirklich bemerkenswert ist an ihnen, dass sie wirklich keine gruseligen, einsamen, verlassenen, hässlichen, verzweifelten Menschen sind, sondern wirklich echte Menschen, vielleicht sogar viel echter als im echten Leben. So echt, dass ich sie sogar ein bisschen dafür liebe, weil die meisten Menschen im echten Leben oft ein bisschen falsch sind.

Einem von diesen echten Menschen, die ich echt ein bisschen liebe, würde ich gerne was sagen und ich bin das erste Mal echt froh darüber, dass man wegen Dingen, die man im Intenet sagt, nicht echt angezeigt werden kann:

Hey.. Du bist ein Idiot!

Das hat sich gut angefühlt. Sehr gut sogar. Vielleicht würde sich meine Faust in einem Gesicht gerade besser anfühlen. Wisst ihr, wen ich sonst noch gerne schlagen würde? Die Killers. Ja, diese süßen, unschuldigen Typen, die aufbauende, fröhliche Songs singen. Elender Aggressionsausbruch.

Mervy Kay