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„Everything will be alright"

Die Killers sind toll, aber was ist das für ein heuchlerisches aufbauen wollen à la „Ich weiß, dass dein Leben grad abstürzt und du bekommst nichts auf die Reihe.. Aber: everything will be alright“?

All die Menschen, die mich lieben, ich brauche sie. Nur ich muss auch gebraucht werden. Ich will mich wie ein Felsen in der Brandung fühlen und nicht wie ein rollender Kieselstein!

In all den Filmen und Songs, die ich kenne, verraten sie einem nie, wie man sein eigenes Feuer findet oder besser gesagt, wie man sich selbst anzündet. Ich meine nicht nur die Teenie-Filme und Klischee-Songs, wo jeder einen Märchenprinzen bekommt, der einen Regenbogen herunter rutscht und einen auf seinem hohen Ross in ein Lebkuchen-Zuckerwatte-Schloss bringt, wo die Welt heil ist. Überall gibt es immer Helfer, jemand ohne den es nicht funktionieren würde, von dem alles abhängt.

Habt ihr mal was von Twitter gehört? Ganz bekannte Menschen benutzen das, um ganz normalen Menschen näher zu sein. Vereine, Gruppen, Organisationen, Politiker, Künstler, aber zum allergrößten Teil eben auch ganz normale Menschen oder eigentlich ein bisschen verrückte ganz normale Menschen. Ganz liebenswerte, ein bisschen verrückte, ganz normale Menschen. All diese besonderen Menschen, die wirklich interessante Dinge zu sagen haben. Wirklich bemerkenswert ist an ihnen, dass sie wirklich keine gruseligen, einsamen, verlassenen, hässlichen, verzweifelten Menschen sind, sondern wirklich echte Menschen, vielleicht sogar viel echter als im echten Leben. So echt, dass ich sie sogar ein bisschen dafür liebe, weil die meisten Menschen im echten Leben oft ein bisschen falsch sind.

Einem von diesen echten Menschen, die ich echt ein bisschen liebe, würde ich gerne was sagen und ich bin das erste Mal echt froh darüber, dass man wegen Dingen, die man im Intenet sagt, nicht echt angezeigt werden kann:

Hey.. Du bist ein Idiot!

Das hat sich gut angefühlt. Sehr gut sogar. Vielleicht würde sich meine Faust in einem Gesicht gerade besser anfühlen. Wisst ihr, wen ich sonst noch gerne schlagen würde? Die Killers. Ja, diese süßen, unschuldigen Typen, die aufbauende, fröhliche Songs singen. Elender Aggressionsausbruch.

Mervy Kay

7 Kommentare

  1. Heyheyhey- das ist ja mal ein wilder Post! Von Liedern die eigentlich nichts bedeuten, Deinem Lebensgefühl und -ziel über Twitter bis zu ein paar Leuten, die Dir wohl besser nicht begegnen sollten! Jedenfalls bist Du wieder da! Herzlichen Glückwunsch!! Ach ja; Feuerbändigen ist schlecht für das Allgemeinbefinden. Also für Deines. Wie das bei den Anderen aussieht…na ja ; D

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    • Hallöchen 😀

      Mit Feuerbändigen meinte ich, mein Temperament zügeln lernen.
      Warum ist das ungesund?

      Schön, dich auch mal hier zu lesen!

      LG

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      • Schon verstanden was Du meinst! Sicher schadet es nicht das Temperament unter Kontrolle zu bekommen. Oder zu bändigen.Sicher hilft es, wenn man z.B. Wut anders ausdrücken kann als rumzubrüllen. Oder Mißfallen nicht nur in Rumgezicke endet. Das erleichtert das Zusammenleben. Deshalb gibt es ja überhaupt sowas wie Benimmregeln.Aber Temperamet ist und bleibt -in meinen Augen- etwas, das einen Menschen erkennbar macht. Es gehört zu ihm, auch wenn andere damit nicht so gut zurecht kommen. Bändigst Du Dein Feuer zu sehr, tja, dann bist Du nicht mehr Du selbst. Und das, das ist schlecht für´s eigene Allgemeinbefinden und macht schlimmstenfalls krank. Es ist dann auch ungesund. PS: bin gern hier!

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      • Stimmt PheBe 🙂

        Das nächste Mal, wenn der Vulkan ausbricht, denke ich an diene Worte und lasse der Lava ihren Lauf <3 Auf die Gesundheit!

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