Ein Meter Fünfundsechzig.
Hört sich klein an, aber nicht mächtig.

Ist dein Kopf kariert oder gekrakelt?
Was hast du denn da Schönes gestapelt?

Ach, fein säuberlich gefaltetes Kästchenpapier.
Ich schau’s mir mal an aus purer Neugier!

Du hast meine Umrisse darauf nachgefahren?
Und wolltest mich in einer Schublade verscharren?

Das ist nur mein Schatten, nicht mein Gemüt.
Es ist hochentzündliches Fleisch und Blut, das in mir glüht.

Ein Meter Fünfundsechzig.
Hört sich klein an, aber nicht mächtig.

Verzeih, ich muss deine schöne Kommode sprengen.
Ein Mensch ist zu groß, um darin abzuhängen!

Mervy Kay

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My Private Affair with IS

Ich möchte mich offiziell bei der IS bedanken.

Die Bemühungen islamisches Leben im Westen schwerer zu machen, als ohnehin der Fall ist, sind beispiellos.

Für den ausgefallenen Namen „Islamischer Staat“ muss wohl die Marketingabteilung gelobt werden. Er klingt beinahe so gewagt, als wären die Medien höchstpersönlich Taufpate gewesen. Das stellt die kreativen Namensschöpfungen „Hulk“ oder „Batman“ absolut in den Schatten. Nein, die können einpacken!

Man sagte bisher zwar „Sex Sells“, doch scheinbar erkunden wir hier ganz neue Dimensionen der Marktforschung – „Islam sells more“. Ich sehe es groß in beleuchtetem Schriftzug vor mir strahlen. Hochachtung für all die Aufmerksamkeit, die sie mobilisieren konnten. „IS“ in aller Munde. Das muss unglaubliche Massen an Tourismus anziehen. Über die Staatsfinanzen muss man sich wohl keine Sorgen mehr machen.

Ich bin überhaupt nicht sauer auf die „IS“. Nein, im Gegenteil! Ich werde grün vor Neid!

Es ärgert mich, dass ich nicht so mutig war mich damals zu „Islam“ oder „Scharia“ umzubenennen. Ich meine das sind doch wunderschöne Namen. Man würde sein Kind wohl kaum „Justitia“ oder „Jupiter“ nennen, aber..obwohl doch! Ich glaube..Nein, ich bin sicher, ich werde mein Kind Jupiter nennen. Dann gehört der Planet Jupiter mir. Heißt ja dann auch mein Kind so, oder?

Ich wollte eigentlich nur unbedingt Islam heißen, weil ich die absolut einzige und perfekte Verkörperung des Islams darstelle. Mir wird hier nur leider schon der Kopf abgerissen, dass ich Kopftuch trage. Ich würde damit den Islam repräsentieren und das wäre eine große Verantwortung und Bürde. Man müsse sich bemühen ja nichts falsch zu machen, da das etwas heiliges sei. Ich solle Allahs Strafe fürchten. Da dachte ich, der Islam ist wohl so etwas, wie ein ziemlich stark geschützter Markenname und wer braucht schon eine Patentklage gegen Gott auf dem Schreibtisch. Mir war es dann schon eine Ehre, dass ich überhaupt Muslima sein darf.

Ob der Schöpfer der Welten, Himmel und Erde und so vielleicht doch Spaß versteht, wenn man in seinem Namen ein bisschen Mist baut und es seinen Schützlingen, die versuchen seine Botschaft auszuleben, stiefmütterlich ein Bein stellt? Vielleicht steckt unter den „IS“-Leuten ja einer mit prophetischen Fähigkeiten, der da vorab eine Art außergerichtliche Einigung klar machen konnte, um auf der sicheren Seite zu sein. Denn ich weiß auch nicht, dass wäre doch arg auf Risiko für so einen Pipifax. Was wollen die den eigentlich überhaupt?

Was auch immer sie wollen: Ich will auf jeden Fall meinen Anteil, der mir daran zusteht. Schließlich berührt das hier ganz konkret mein persönliches Leben. Welcher meiner Mitmenschen fragt sich denn schon, was ich mit der „IS“ zu tun haben könnte? Die wissen doch alle, wie super ich finde, dass endlich mal jemand den Mumm hat, ein bisschen die Welt aufzumischen und den Islam, der mir so viel bedeutet, auch so groß rauszubringen. Es gibt ja nicht so schon genug Probleme und ganz ehrlich unsere Freunde hier im Inland kann man nicht wirklich ernst nehmen. Ich frage mich, ob die „IS“ einen extra Ressort eingerichtet hat für Leute, wie mich. Organisiert genug sind sie ja und schließlich lieben sie mich bestimmt auch. Wir sind quasi so etwas wie eine riesengroße Familie. Hach ich freue mich bald in den Medien mehr darüber zu lesen, wann ich Deutschland endlich verlassen kann. Denn wirklich akzeptiert wurde ich hier nie. Der Islam gehöre ja nicht hier her. Und was bin ich? Ja, Muslima. Und zum Glück werde ich endlich auch bald wissen, was ein Zuhause ist. Ein Traum wird wahr!

Mein Kind nenne ich selbstverständlich trotzdem Jupiter. Oder Universum? Wie bald ich eingetragene Eigentümerin des Universums werden kann checke ich später beim beten ganz privat mit Allah ab. So ne kostenlose Beratung ist schon etwas ganz feines!

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Ich hoffe, dass dieser Text absolut ernst genommen wird. Denn was ich gerade am dringendsten brauche ist (*Fanfare bitte..tadadadamdada*) ein Shitstorm. Danke!

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denkbar & dankbar

klinik

Jedes Mal, wenn ich in einem Saftladen à la Notaufnahme herumliege, denke ich über den Tod nach – und über das Leben. Und es lässt mich jeden Schmerz vergessen. Den gegenwärtigen und den vergangenen. Den körperlichen und den seelischen.

Stattdessen will ich nur noch einmal alleine sein, um weinen zu können. Etwas leckeres riechen, um Appetit haben zu können. Aufstehen, um weglaufen zu können. Die Odyssee geht zwischen anderen Wänden und Gesichtern weiter, bis ich manchmal früher, manchmal später wieder raus komme und meine Wünsche wieder vergesse. Der erste Tag von meinem neuen Leben in dem ich alles anders machen wollte, ein besserer Mensch werden und jeden einzelnen Atemzug genießen wollte, bleibt somit der letzte Tag von meinem neuen Leben.

Alles nimmt seinen gewohnten Lauf ein. Die Fehler und Laster, die einen immer begleitet haben, kehren an ihre gewohnten Plätze zurück. Doch der Schmerz, der mich in den Wänden der Hilflosigkeit und Verzweiflung losgelassen hat, kehrt nie zurück. Und so machen Schicksalsschläge mich ein wenig stärker. Stark genug, um vielleicht doch etwas ändern zu können.

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R.I.P.

Irgendwann vor 8 Jahren habe ich das Gesicht meines Vaters zum letzten Mal gesehen.

Seit meine siebenjährige Schwester ein altes Fotoalbum unserer Familie gefunden hat, erzählt sie in der Nachbarschaft, dass unsere Mutter früher einen anderen Mann hatte, der jetzt tot ist. Deshalb müsse sie ihren Papa mit mir teilen.

Der neue Papa ist religiöser, reifer und verantwortungsbewusster und hat mit 30, als er noch jung und schön war entschieden, dass er sich einen Bart wachsen lassen will – selbstredend nach dem Beispiel unseres Propheten. Wahrscheinlich haben früher sowieso alle Männer Bart getragen, aber die niyah‘ (=Absicht) zählt.

Mein Vater hat fünf kleine Schwestern, die ihn immer noch „Abi“ nennen müssen. Das ist die türkische Anrede für ältere Brüder. Ich habe ihn auch sehr lange so genannt, obwohl mir immer klar war, dass er nicht mein großer Bruder ist. Aus „Abi“ wurde „Ba’bi“, aber nie „Baba“, was auf türkisch Papa heißt. Dafür ärgert er mich mit der Antwort „Ya, Shub’baki?“, wenn ich ihn rufe. Das bedeutet „Ja bitte, mein Fensterchen?“ auf arabisch. „Babun“ ist nämlich das arabische Wort für „Tür“ und „Ba’bi“ bedeutet „Meine Tür“.

Solche Zufälle passieren, wenn man jedem Menschen auf der Welt einen lächerlichen Spitznamen geben muss. Arabisch ist sowieso eine dehnbare Sprache. Da kann aus „Gott hat die Menschen geschaffen.“ wegen falscher Aussprache auch mal „Gott hat die Menschen rasiert.“ rauskommen. Vielleicht hat der Bart ihn doch nicht so viel reifer gemacht. Immerhin sieht er aus, als wäre er reifer auch wenn er ein Quatschkopfpapa ist, der sich zuerst aussperrt und dann sein Kind von einem Balkon im dritten Stock zum anderen wirft, damit es die Haustüre von Innen öffnen kann, bevor seine Frau Heim kommt und schimpft.

Richtig schimpfen tut sie aber nie. Nicht weil er ihr egal ist, sondern weil sich meine Eltern einfach wirklich lieben. Das ist so eine tiefe Liebe, die mich zweifeln lässt, ob arrangierte Ehen wirklich so schlimm sind, wenn sie zwei Menschen zusammen bringen können, die sich einfach wirklich lieben und sich niemals nie trennen werden.

Eigentlich schimpft meine Mutter nur einmal im Jahr bevor wir in die Türkei fliegen richtig. Sie glaubt, mein Opa schäme sich vor seinen Dorffreunden, dass sein Sohn einen Vollbart trägt. In der Türkei trägt man nämlich Schnurrbart. Nur Anarchisten und Transen haben dort Vollbärte und wenn man nur einen einzigen Sohn hat, will man nicht, dass er Anarchist oder Transe ist. Ansonsten ist die Türkei natürlich sehr tolerant, wenn es darum geht, nicht gesellschaftskonform zu sein.

Bekanntlich wissen sich Männer mit passenden Ausreden zu helfen. Mein Vater hat auch eine parat: Er rasiere sich ständig, aber es wachse eben wieder nach. Dabei erinnert er mich an diese Frauen, die sich die Augenbrauen zupfen und behaupten, sie würden sie nicht einmal anrühren. Das wachse einfach von alleine so. Ersteres ist immerhin noch der natürliche Zustand von Haar und letzteres ein eindeutiger Eingriff. Ich glaube nicht, dass sich unsere Urahnen Haare ausgerissen haben. Obwohl – bei Frauen weiß man nie!

Im Grunde habe ich nichts gegen Haare ausreißen, auch wenn unser Prophet Augenbrauenstyling verflucht hat. In Saudi-Arabien haben sich früher nur die Prostituierten die Augenbrauen gezupft, an denen man sie erkennen konnte, wenn man eine suchte. Ob dort auch damals schon alle Burka tragen mussten? Auch Prostituiere?

Bärte gab es sicher schon. Das wissen wir ja von meinem Papa. Es gibt auch Leute, die mit Bart beschissener aussehen, als ohne. Johnny Depp zum Beispiel oder deutsche Salafisten. Nichtsdestotrotz habe ich natürlich auch nichts dagegen Haare wachsen zu lassen. Es würde mich aber interessieren, ob meine kleine Schwester unseren Vater ohne Bart wiederkennen und akzeptieren würde. Gleichzeitig frage ich mich, ob wir ihn wiederkennen und akzeptieren würden. Er mag zwar nicht mal doppelt so alt sein, wie ich, aber er ist sicher alt geworden. Er sieht bestimmt furchtbar aus ohne Bart. Außerdem bekommt er dann Stoppel und Stoppel kratzen. Vielleicht würden sich meine Eltern dann doch trennen. Vielleicht sind arrangierte Ehen doch nicht so sicher. Ich hoffe der Bart bleibt.

Ich will nicht schon wieder einen neuen Papa!

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Vögelgezwitscher

Wie ich aus sicheren Quellen erfahren habe, wurden auf der Internetplattform Twitter Wetten abgeschlossen, was mit mir passiert sein könnte.

Hoch im Kurs sei die Spekulation, ich sei in unehelich geschwängertem Zustand von meinen Eltern in den Yemen verkauft worden. Konkurrierend mit der Theorie, ich könnte zur Jihadistin radikalisiert in den Irak ausgewandert sein. Gefolgt von der Annahme ich würde wegen meiner liberalen Ansichten von anderen Muslimen verfolgt werden.

Letzteres verletzt mich etwas. Ich liberal. Tse. Erstere Vermutungen schmeicheln mir andererseits. Wobei ich mich frage, warum noch keiner auf die Idee kam, dass ich arrangiert worden sein könnte oder einfach tot bin.

Gerüchte sind die Rauchfahnen der Wahrheit, sagt man. Nur muss ich euch enttäuschen. Ich bin kerngesund und kann mich frei bewegen. Aber warum verschwindet eine nach Bundeszentralamtsdefinition (Wer mehr als 16 Tweets in der Woche schreibt, gilt als gefährdet) twittersüchtige Ische von einem Tag auf den anderen?

Einigen dürfte meine Abwesenheit unbemerkt geblieben sein, andere scheinen sich große Sorgen gemacht zu haben. Ich hätte das nie erwartet und es tut mir wirklich aufrichtig Leid. Ich kann euch weder befriedigend aufklären, noch will ich zurück. Das Angebot, ich könne mich bei quitter.com (die Internetseite gibt es wirklich) neu einrichten, muss ich auch ablehnen.

Mein Abgang war natürlich nicht grundlos. Relevant für euch ist aber nur, dass ich fast immer, wenn mein Auto kaputt geht, etwas witziges in meinem Leben passiert oder wenn ich Zwischendurch mal Zeit habe, ob an der Bushaltestelle, beim Lernen oder im Wartezimmer, an meine TL denke. Ich danke euch für all die Anerkennung, gute Laune, Komplimente, Unterstützung und Anteilnahme – all die Jahre!

Anfangs hatte ich gar keine Gelegenheit eure Abwesenheit zu bemerken, weil mein Kopf mit etwas anderem gefüllt war. Bis ich später an den zurückgegangenen Leserzahlen das Fehlen meiner Twitterpräsenz feststellen konnte. Ich frage mich manchmal, was all meine unbekannten Freunde mit dem @ vor ihrem Namen so treiben. Ab Tausend Sternchenspendendern schafft man sie nicht mehr alle zusammen und die Gelegenheit jeden von meinen Followerperlen persönlich kennen zu lernen hatte ich auch nie. Aber Twitterer trinken Kaffee und bei uns Zuhause gibt es für jeden Gast Gourmetkaffee, ich wohne immer noch in Tübingen, habe ein Plüscheinhorn und Katzenbilder.

Ich werde immer eure Primamuslima sein. Ihr könnt jederzeit in meinen Blog reinschauen, meine Facebookfreunde werden oder mir eine Mail schreiben. Ein Platz in meinem Herzen ist euch sicher, hört bitte nur auf den Herr Adler wegen mir zu belästigen. Nichts für ungut, aber mit jemandem, der keine Schokolade mag, kann man auch nicht lange befreundet sein.

Ich möchte übrigens an den Wetterlösen beteiligt werden und entschuldige mich bei allen Nichttwitterlesern für diesen etwas speziellen Zwitscherbeitrag, der ganz dringend fällig war. Haltet die Ohren steif!

 

Eure

Mervy Kay

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True Love

Ich liebe es, dass unsere Nachbarn immer noch denken, ich sei die zweite Ehefrau meines Vaters, die an Wochenenden kommt, um ihr Revier zu markieren und dass meine Familie mich bei Gesellschaftsspielen nicht mitspielen lassen will. Ich liebe meine Mutter, weil sie mir per iMessage Fotos von leckerem Essen schickt, wenn ich am Wochenende nicht nach Hause komme und meine Oma, weil sie mich jede Woche per FaceTime aus der Türkei anruft, obwohl meine Mutter sagt, ich sei eine langweilige Telefoniererin. Was ich am größten liebe ist, dass ich keine Angst habe Scheiße zu bauen, weil ich weiß, dass meine Eltern mich nicht länger als zwei Tage im Keller einsperren können, ohne Mitleid mit mir zu bekommen und mich in den Arm zu nehmen.

 

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People Always Leave

Wir werden geboren und wir sterben in einem Atemzug.

Ich fragte meine Mutter, was wir die unzähligen Jahre tun werden, in denen wir tot sind.

Ist die Zeit, die uns hier einfach so verfliegt alles? Ist es von Belang, was wir mitnehmen und wem wir begegnen, wenn wir durch die eine Tür in das Leben hinein laufen und am Ende des Raume mit leeren Händen wieder hinaus gehen?

Meine Mutter ist eine kluge Frau, die das Leben mit einer Leichtigkeit lebt, als hätte sie noch nie irgendetwas verloren. Sie antwortete mir mit einer Gegenfrage:

Was haben wir die unzähligen Jahre gemacht, als wir noch nicht gelebt haben? Erinnerst du dich an deine Zeit in meinem Bauch oder die Zeit davor? Vielleicht hast du schon einmal gelebt und den Schmerz schon einmal gefühlt. Vielleicht hast du ein letztes Mal die Chance diesmal anders zu leben oder du wirst dir nie bewusst, dass jeder Moment, dein letzter sein kann. Wir alle verlieren etwas auf unserem Weg. Aber manches kommt dann und wann zurück. Ganz unerwartet in diesem Leben noch oder einer ganz anderen Zeit. Manchmal begegnet uns Liebe als Freundschaft wieder oder eine Erinnerung als ein Traum. Der Tod eines anderen Menschen, kann uns unser Leben wieder geben und ein Fehler, den wir gemacht haben, kann unser Schicksal in die richtige Richtung lenken. Du musst lernen loszulassen, wenn die Zeit diese Veränderung fordert. Ein Schritt folgt dem nächsten und es geht immer vorwärts.

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Nichts, was wir hier ansammeln, ist mehr wert, als der Flügel einer toten Fliege, sagt der Koran. Kein Geld, kein Gold, keine Legosteine, keine Menschen, keine Träume und nicht einmal Liebe wird uns retten, weil wir sie nicht mitnehmen können. Aber die Momente, die mit mehr gefüllt sind, als alles, was diese Welt fassen kann, werden immer da gewesen sein und selbst wenn wir uns schon lange nicht mehr an sie erinnern, bleiben sie ein Teil von uns.

Alles, was schwer ist, wird auf den Grund des Flusses sinken und unsere Schätze werden wieder an die Oberfläche steigen und weiter und weiter ins Meer der Zeit treiben, bis wir sie irgendwann aus den Augen verlieren. Auch die Menschen, die kein einfaches Echo, sondern echt sind, uns antworten, mit uns auf den schäumenden Wellen schwingen, wie die schönsten Melodien, werden weiter treiben.

Lassen wir forttreiben, was wir lieben. Selbst, wenn wir uns am liebsten festklammern würden. Sie werden den Stürmen und Gezeiten trotzen. Sie werden an die Stände jener Inseln gespült, deren Küsten zugleich Sonne und Mond sind.

Das Leben ist ein Atemzug, wenn wir an die Ewigkeit denken.