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#wirfuerHannes – Leb wohl Johannes Korten!

Als ich heute Morgen noch im Bett liegend die sorgenvollen Tweets über Johannes Korten las, schaute ich natürlich als erstes auf seinen Account und fand dort einen Tweet von 06:50 Uhr mit einem Link zum Blogeintrag „Am Ende“, der auch mich in Sorge versetzte.

Alles was man auf seinem Blog noch findet, ist dieses Bild.

Symbolbild

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Vögelgezwitscher

Wie ich aus sicheren Quellen erfahren habe, wurden auf der Internetplattform Twitter Wetten abgeschlossen, was mit mir passiert sein könnte.

Hoch im Kurs sei die Spekulation, ich sei in unehelich geschwängertem Zustand von meinen Eltern in den Yemen verkauft worden. Konkurrierend mit der Theorie, ich könnte zur Jihadistin radikalisiert in den Irak ausgewandert sein. Gefolgt von der Annahme ich würde wegen meiner liberalen Ansichten von anderen Muslimen verfolgt werden.

Letzteres verletzt mich etwas. Ich liberal. Tse. Erstere Vermutungen schmeicheln mir andererseits. Wobei ich mich frage, warum noch keiner auf die Idee kam, dass ich arrangiert worden sein könnte oder einfach tot bin.

Gerüchte sind die Rauchfahnen der Wahrheit, sagt man. Nur muss ich euch enttäuschen. Ich bin kerngesund und kann mich frei bewegen. Aber warum verschwindet eine nach Bundeszentralamtsdefinition (Wer mehr als 16 Tweets in der Woche schreibt, gilt als gefährdet) twittersüchtige Ische von einem Tag auf den anderen?

Einigen dürfte meine Abwesenheit unbemerkt geblieben sein, andere scheinen sich große Sorgen gemacht zu haben. Ich hätte das nie erwartet und es tut mir wirklich aufrichtig Leid. Ich kann euch weder befriedigend aufklären, noch will ich zurück. Das Angebot, ich könne mich bei quitter.com (die Internetseite gibt es wirklich) neu einrichten, muss ich auch ablehnen.

Mein Abgang war natürlich nicht grundlos. Relevant für euch ist aber nur, dass ich fast immer, wenn mein Auto kaputt geht, etwas witziges in meinem Leben passiert oder wenn ich Zwischendurch mal Zeit habe, ob an der Bushaltestelle, beim Lernen oder im Wartezimmer, an meine TL denke. Ich danke euch für all die Anerkennung, gute Laune, Komplimente, Unterstützung und Anteilnahme – all die Jahre!

Anfangs hatte ich gar keine Gelegenheit eure Abwesenheit zu bemerken, weil mein Kopf mit etwas anderem gefüllt war. Bis ich später an den zurückgegangenen Leserzahlen das Fehlen meiner Twitterpräsenz feststellen konnte. Ich frage mich manchmal, was all meine unbekannten Freunde mit dem @ vor ihrem Namen so treiben. Ab Tausend Sternchenspendendern schafft man sie nicht mehr alle zusammen und die Gelegenheit jeden von meinen Followerperlen persönlich kennen zu lernen hatte ich auch nie. Aber Twitterer trinken Kaffee und bei uns Zuhause gibt es für jeden Gast Gourmetkaffee, ich wohne immer noch in Tübingen, habe ein Plüscheinhorn und Katzenbilder.

Ich werde immer eure Primamuslima sein. Ihr könnt jederzeit in meinen Blog reinschauen, meine Facebookfreunde werden oder mir eine Mail schreiben. Ein Platz in meinem Herzen ist euch sicher, hört bitte nur auf den Herr Adler wegen mir zu belästigen. Nichts für ungut, aber mit jemandem, der keine Schokolade mag, kann man auch nicht lange befreundet sein.

Ich möchte übrigens an den Wetterlösen beteiligt werden und entschuldige mich bei allen Nichttwitterlesern für diesen etwas speziellen Zwitscherbeitrag, der ganz dringend fällig war. Haltet die Ohren steif!

 

Eure

Mervy Kay

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„Everything will be alright"

Die Killers sind toll, aber was ist das für ein heuchlerisches aufbauen wollen à la „Ich weiß, dass dein Leben grad abstürzt und du bekommst nichts auf die Reihe.. Aber: everything will be alright“?

All die Menschen, die mich lieben, ich brauche sie. Nur ich muss auch gebraucht werden. Ich will mich wie ein Felsen in der Brandung fühlen und nicht wie ein rollender Kieselstein!

In all den Filmen und Songs, die ich kenne, verraten sie einem nie, wie man sein eigenes Feuer findet oder besser gesagt, wie man sich selbst anzündet. Ich meine nicht nur die Teenie-Filme und Klischee-Songs, wo jeder einen Märchenprinzen bekommt, der einen Regenbogen herunter rutscht und einen auf seinem hohen Ross in ein Lebkuchen-Zuckerwatte-Schloss bringt, wo die Welt heil ist. Überall gibt es immer Helfer, jemand ohne den es nicht funktionieren würde, von dem alles abhängt.

Habt ihr mal was von Twitter gehört? Ganz bekannte Menschen benutzen das, um ganz normalen Menschen näher zu sein. Vereine, Gruppen, Organisationen, Politiker, Künstler, aber zum allergrößten Teil eben auch ganz normale Menschen oder eigentlich ein bisschen verrückte ganz normale Menschen. Ganz liebenswerte, ein bisschen verrückte, ganz normale Menschen. All diese besonderen Menschen, die wirklich interessante Dinge zu sagen haben. Wirklich bemerkenswert ist an ihnen, dass sie wirklich keine gruseligen, einsamen, verlassenen, hässlichen, verzweifelten Menschen sind, sondern wirklich echte Menschen, vielleicht sogar viel echter als im echten Leben. So echt, dass ich sie sogar ein bisschen dafür liebe, weil die meisten Menschen im echten Leben oft ein bisschen falsch sind.

Einem von diesen echten Menschen, die ich echt ein bisschen liebe, würde ich gerne was sagen und ich bin das erste Mal echt froh darüber, dass man wegen Dingen, die man im Intenet sagt, nicht echt angezeigt werden kann:

Hey.. Du bist ein Idiot!

Das hat sich gut angefühlt. Sehr gut sogar. Vielleicht würde sich meine Faust in einem Gesicht gerade besser anfühlen. Wisst ihr, wen ich sonst noch gerne schlagen würde? Die Killers. Ja, diese süßen, unschuldigen Typen, die aufbauende, fröhliche Songs singen. Elender Aggressionsausbruch.

Mervy Kay

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An alle Kritiker dieser Welt!

Liebe Freunde und Leser,

Nachdem heute Abend der Bogen kritischer Argumentation zum Thema überspannt wurde, werde ich es mir zwei Mal überlegen, ob ich noch mal einen Anlass für so etwas geben möchte. 
Schließlich habe ich keinen Meinungsthread eröffnet, sondern „nur“ einen Essay geschrieben.

Ich bin jung, probiere mich aus und wenn man meine Meinung nicht teilt, dass #Aufschrei ein guter Titel für meinen Text ist, was ich über die Gleichstellung von Geschlechtern denke und wie ich dieses Thema mit meinem Leben und meinen Gedanken verbinde und schildere, habe ich trotzdem das Recht, es zu sagen.

Wenn ich etwas tue, das ich richtig finde, das aber kritisiert wird,  stehe ich natürlich weiterhin dazu!

Wichtig ist nur, dass die Kritik konstruktiv und nachvollziehbar rüber gebracht wird und gegen das Thema oder die Meinung gerichtet ist.

Ich freue mich, wie ich immer wieder unterstreiche, über Feedback! Nichtsdestotrotz solltet ihr euch beim Lesen im klaren darüber sein, dass ich hier nicht wissenschaftlich arbeite. Der Blog soll als Freizeitbeschäftigung der Entspannung dienen, nicht der Revolutionierung der Welt..

Well, just calm down!

Mervy Kay