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Meine #TopTweet's mit meinen Kommentaren.

Nicht eure beliebtesten, aber zweifelsohne meine 10 liebsten Tweets:

Platz 1, weil die Tübinger Öhmis manchmal ganz ängstlich schauen, wenn ich Exotin morgens in den Bus zur Uni einsteige. Das macht mir dann wiederum ein bisschen Angst. Berechtigt?

 

Platz 2, weil auch immer an Weihnachten der größte Weihnachtsbaum der Welt in Saudi-Arabien steht, obwohl da keiner Weihnachten feiert. Ich finde mich damit ab, dass ich manche Dinge einfach nie verstehen werde. Oder hat jemand eine Erklärung?

 

Platz 3, weil es jeder kennt oder? „Ähm, aber bei ‚facpalm‘ fehlt da das ‚e‘ und außerdem sagt man dem und nicht den und und und..“ – Türkendeutsch, Autokorrektur, Zeichenbegrenzung & Timelimit sind unsere Freunde!

 

Platz 4, weil ich tief im Inneren super neidisch bin und so einen coolen Pärchenaccount will. Ich kann es mir nur selber noch nicht eingestehen. Nicht.

 

Platz 5, weil ich eigentlich selten politisch sein möchte und es doch immer bin. Mehr als die ganzen Missstände in so vielen muslimischen Ländern belastet mich die Situation hier in Deutschland. Ich lebe zwar nicht in Krieg und Not, habe unzählige Freiheiten und Rechte, aber dennoch ist es für Muslime nicht immer leicht hier.

 

Platz 6, weil ich meine Familie sehr liebe. Auch wenn man das nicht immer sehen kann, weil ich nicht immer da bin. Blut ist dicker als Wasser!

 

Platz 7, weil das Internet manchmal eine sehr gute Ablenkung von Studium und ähnlichem ist. Eine viel, viel, viel zu gute Ablenkung, um genau zu sein.

 

Platz 8, weil erwachsene Menschen tragen können, was sie wollen. Gesellschaftliche Konventionen hin oder her. Außerdem ist im Sommer jedem warm und Klamotten können manchmal auch ganz gut vor der Sonne schützen. Wenn Menschen etwas machen wollen, dann braucht man auch kein Mitleid mit ihnen zu haben. Und die, die den Islam sowieso einfach dumm finden, auf besorgten Bürger machen und für Kopftuchverbote sind: Nur die wenigsten Menschen hören auf nach ihren Überzeugungen zu leben, weil es verboten ist. Man grenzt Menschen mit solchen Verboten nur ein und schließt sie aus dem Alltag und der Gesellschaft aus, wie z.B. aus Schulen, weil Lehrerinnen kein Kopftuch tragen dürfen. Ich empfinde solche Regelungen  als Entmündigung.

 

Platz 9, weil es sehr viel wert ist, wenn ein Menschen auch die unschönen Stellen anfassen kann, weil jeder Mensch das hat und nur schön und glatt langweilig ist.

 

Platz 10, weil nicht jeder genau versteht, wozu Twitter gut ist. Ganz genau verstehe ich es auch nicht, aber es fühlt sich super exklusiv an und ich hab das Gefühl, dass man da immer super up to date ist und eine Menge awareness mitgehen lassen kann. Räumt im Kopf auf so ein Account.

6 Kommentare

  1. “Für alle, die sich fragen, ob mir mit #Hijab warm ist: Spart euch euer Mitleid für den Prof, der bei dieser Hitze einen Anzug tragen muss!“

    “Ab jetzt werde ich morgens immer alte Menschen anlächeln, damit sie nicht denken, ich sei ein asoziales Migrantenkind.“

    Da musste ich schon lachen, denn das kenne ich nur zu gut! Super Post 🙂

  2. „Schief“ angesehen zu werden, „gemustert“ oder „angestarrt“ zu werden ist nichts neues …. Ein freundliches lächeln entwaffnet aber dann auch die meisten, denn die rechnen einfach nicht damit …

  3. Pingback: Mervy Kay | Das Featurette Blog

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