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Es ist nie dunkel.

Als ich vor ein paar Jahren das erste Mal in der Türkei bei meinem Opa im Dorf war, habe ich auch das erste Mal die Milchstraße gesehen. Das war das überwältigendste Erlebnis meines Lebens und wurde gekrönt mit einem wunderschönen Sonnenaufgang am Ende einer wunderschönen Nacht. Ich dachte, ich könnte die Sonne anfassen, wenn ich meinen Arm ausstrecke.

Mir wurde klar, dass im ganzen Universum immer Licht ist, auch wenn man es nicht sehen kann.

© Mark Gee (The Royal Observatory Greenwich) - Foto des Jahres

© Mark Gee (The Royal Observatory Greenwich) – Foto des Jahres

[92:1, Koran] Bei der Nacht, wenn sie zudeckt.. 

Es gibt einfach schlechte Zeiten, in denen man den Antrieb verliert, keinen Ausweg sieht oder sich alleine fühlt. Manchmal liege ich da nachts wach und träume von den schönen Sternen. Sie schweben durch die Dunkelheit ich stell mir vor ich schwebe mit ihnen und irgendetwas in mir will leuchten und wird schwerelos.

Dann bin ich endlich wieder wach. Denn jeder Tag ist ein Geschenk, er ist nur hässlich verpackt. Also fummel ich am Geschenkpapier rum und mache es ganz einfach wieder ab und öffne meine Arme. Ich öffne sie so weit ich kann, weil es das leichteste der Welt ist.

 ..und dem Tag, wenn er sich enthüllt. [92:2, Koran]

Ernste Frage:
Habt ihr schon mal einen richtigen Sternenhimmel gesehen oder einen Fleck echte Natur?
Was macht euch Mut im Leben und was gibt euch Hoffnung?

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  1. Mir macht es Mut zum Einschlafen mit jedem Atemzug an einen tollen Menschen zu denken, mir sein Gesicht vorzustellen (auch eine wundervolle Übung für Prosopagnostiker) und die Gedanken irgendwann fließen zu lassen.

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  2. ich hab, als ich klein war oft ’n schönen sternenhimmel geseh’n, das hat irgendwann auch mein interesse an der astronomie gewegt und ich hab mich echt lang recht intensiev damit befasst – sollt ich ma wieder machen, das tat mir ziemlich gut, fällt mir grad auf. ich muss immer grinsen, wenn ich dran denke 😀 und schöne flecken natur gibts unerwartet viele, wenn man mal hinsieht. ich mag natur und ich war oft in der natur … sollt ich auch ma wieder öfter machen Oo
    mut schöpf ich meisten daraus, dass es z.b. viel zu viele ganz schöne dinge und gegebenheiten gibt, als dass die welt wirklich ’so‘ schlecht sein könnte und aus sowas ähnlichem wie wissen darüber, dass der mensch ’n bisschen mehr kann und auch stabiler is, als er immer glaubt. dazu kommt, wie dunkler das loch, in dem man hockt und verharrt, desto heller und angenehmer das licht, wenn man da auch endlich mal wiedr rauskommt. zudem seh ich so ziemlich alles als ’ne art herausforderung an, an der man letztlich eigentlich nur wachsen kann, wenn man sie annimmt usw. und ganz besonders MUSIK … musik hilf immer irgendwie und musik gepaart mit natur und bewegung is ’ne art allheilmittel für mich. und so an sich sinds auch meine freunde. man is nie allein, weil d gibts letztlich immer irgendwen – nur nicht immer sieht man den … deswegen sollte man sich, denke ich, immer wieder auch mal genauer umsehen – oft gibts da mehr menschen, die, wenn man meint allein zu sein, neben einem stehen *smile

    lg

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  3. Das rauschen des Meeres, ich liebe es, kann mich darin so schön verlieren, dabei den Blick bei einem Sonnenuntergang übers Wasser schweifen lassen!
    Da ich aber nur sehr selten diese Gelegenheit habe nutze ich den Wald, je später desto lieber, in einer klaren Nacht dem Wind und den Geräuschen zu lauschen und dabei den Himmel zu beobachten, zu erkennen wie klein der Mensch ist und was hier rund um uns geschaffen wurde, berührend, aufbauend, erfüllend.
    lg Michaela

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  4. Der Sternenhimmel ist eine gute Möglichkeit, Ruhe zu finden. Wenn ich mir diese Lichter anschaue, die wie stecknadelgroße Löcher am Mantel der Nacht erscheinen, und dann daran denke, dass sich dahinter in Wirklichkeit Sterne verbergen, die größer sind als unsere Sonne… dann werden alle meine Probleme ganz klein und ich denke, dass nicht schlimm ist, wenn ich scheitere, denn was macht es im Universum aus, wenn ein Staubkorn scheitert?

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  5. Nein, ich liebe nicht Deutschland. Nicht mehr. Nicht mehr seit Deutschland mehr und mehr Rassistisch und Arrogant wurde. Und immer wenn ich in Deutschland zu Besuch war, hatte ich mehr Kontakt zu tuerkischen Muslims als Deutschen. Die Warme und Herzlichkeit dieser Menschen haben mein Heimweh gelindert. Ich lebe in Lateinamerika. Seit 20 Jahren.
    Und ja, dein Blog erinert mich darán. Auf sympatische, wohltuende Weise. Du bist die Zukunft.
    Und ja, ich habe schon Sternenhimmel gesehen, mehr als man ahnt. Und Sternschnuppen und Sonnenfinsterniss und abermals Sternenhimmel in einer Dichte, wie man sie im versmogten Europa nie sehen kann.
    Ich verstehe deine Faszination, die Betrachtung von Gottes Wunder. Wer einmal, wie ich, diese ueberschwengliche Fuelle von Natur erfahren hat, der weiss, nichts ist Zufall, alles ist geplant.
    Das ist die Liebe Gottes an die Menschen.

    Gruesse deinen baertigen Papa.Unbekannter weise.

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